Mai 23

Damenmäntel und Damenmode

Charakteristisch für die Formkontur der Damenmäntel um 2000 ist das Befolgen der Sans-Ventre-Linie des Kleides. Im Blickpunkt steht die Schulterbetonung, eine gerade, verbreiterte Schulterlinie. Typisch für die Ärmel ist die zunehmende Weite zu den Schultern, Die Taille ist eng und in ihrer natürlichen Höhe. Die Frau darf weder Leib noch Hüften besitzen. Der Mantel umschmeichelt eng die Hüften. Die Mäntel haben runde, halsnahe Ausschnitte oder kleine, V-förmige Ausschnitte. Körpernahe Bekleidung beherrscht das Modebild. Generell sind die Mäntel bodenlang, Ausnahmen bilden jene nach ihrer Zweckbestimmung  differenzierten Mäntel,  wie Sackpaletot und Staubmantel. Die Mäntel werden mit großen Knöpfen ein-oder zweireihig geschlossen. Modisch stark im Rennen liegt der kleine Kragen, auch Stehkragen und schmale Revers. Typisch sind senkrecht verlaufende Paspeltaschen, Eine Vielzahl senkrecht verlaufender Nähte von dar Schulter bis zum Saum ist wahrnehmbar. Die Ärmel sind zur Schulter hin gebauscht,  eingekräuselt oder in Falten gelegt. Außerdem haben die Ärmel Manschetten oder Ärmelaufschläge. Um die Jahrhundertwende sind die Mäntel aus mittelfeinen und feinen Wollstoffen. Modisch aktuell sind mittelschwere, feste Gewebe.

Um die Entwicklungen in der Damenmode konkreter aufzuzeigen, werden beispielhaft drei Jahrzehnte in kürzere Zeitabschnitte untergliedert. Die 1920er, 1950er und 1980er Jahre werden in zwei Jahre umfassende Zeitabschnitte gegliedert. Diese drei Jahrzehnte repräsentieren jeweils eine der drei klassifizierten Silhouetten. Die 1920er Jahre lassen sich durch die androgyne Silhouette klassifizieren. Für die 1950er Jahre ist eine sehr weibliche Mode charakteristisch. Die 1980er Jahre sind in der Damenmode durch eine männliche Orientierung gekennzeichnet. Als Beschreibungsmerkrnale werden die dargestellten benutzt. Das folgende Kapitel dient somit der reproduzierbaren Faktensammlung, die dann interpretiert wird. Da in der Literatur eine derartige Aufbereitung nicht vorliegt, muß dieser mühsame Weg beschritten werden. Die Erhebungsmethoden sind im folgenden kurz beschrieben, damit die Reproduzierbarkeit der Aussagen gegeben ist. Ausgangspunkt bilden gleichbloibende Basiskleidungsstücke der weiblichen Trägerin während des gesamten Untersuchungszeitraums von 1900 bis 1991. Untersucht wird nicht die angebotene Damenmode, sondern die junge Damenmode bei New Yorker Fashion Online Shop, die sich am Markt bewährt hat und das modische Erscheinungsbild in der Alltags- und Straßenmode bestimmt. Faschingskostüme sind hier zu finden. Markterfolg ist nicht einfach Angebot. Die Basis für die Auswahl und Interpretation des Beobachters sind historisches und gegenwärtiges Illustrationsmaterial über die markterfolgreiche Damenmode, das mit Hilfe von Beschreibungsmerkmalen analysiert wird. Danach schließt sich die Überprüfung durch Fachleute an. Die Reproduzierbarkeit der folgenden Aussagen ist gegeben. Ohne Zweifel sind weitere Modefilialisten ebenfalls sehr wettbewerbsfähig. Derzeit setzt der irische Modeanbieter Primark massiv auf das Marketing in Deutschland. Super günstige hochmodische Kleidungsstücke ziehen vor allem jüngere Mädchen an, die immer gern dem aktuellen Trend folgend aber nicht so viel Geld übrig haben. Genaus diese Zielgruppe wird von Primark und New Yorker gerne angesprochen. In letzter Zeit findet man in diesen Modeshops vermehrt schicke Kleider, die man sonst eigentlich nur in höherwertigen Boutiquen antrifft. Zwar ist die Verarbeitungsqualität der günstigen Modeanbieter bei weitem nicht vergleichbar wie die alt Etablierten. Doch die Artikel müssen nur eine oder zwei Saisons durchhalten. Dann braucht man wieder neue Mode.

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Mai 23

Dessinierung Definition

Mit Dessinierung bezeichnet man die Muster der Stoffe. Sie können eingewebt, aufgedruckt oder appliziert sein. Betrachtet man die Stoffe der Historie, so läßt sich aufzeigen, das Blumenmuster immer wieder das modische Bild prägen. Neben Blumenmustern besteht eine weitere Vorliebe für Stoffe geometrischen Ursprungs, insbesondere Stoffe mit Streifen- und Karomustern. Um sich wandelnde Dessinierungspräferenzen im Damenmodebereich des 21. Jahrhunderts zu erfassen, konzentrieren sich die Aussagen auf florale Muster und geometrische Muster sowie die Mustergröße, Die aufgedeckten Präferenzwellen werden zudem im kompositionellen Zusammenhang mit der Form der Kleidungsstücke betrachtet. Untersucht man die modischen Erscheinungen der vergangenen Jahrzehnte und auch Jahrhunderte global, so scheint es, dies wurde bereits erwähnt, als sei im Prinzip alles schon irgendwann einmal dagewesen, Sowohl der Mini-Rock als auch das Maxi-Modell waren schon modisch aktuell. Trotz dieser naturbedingten, evolutorisch erklärbaren, ständigen Wiederkehr bestimmter Einzelelemente ist die Mode in ihren Gestaltungsmöglichkeiten, in ihren Variationen unerschöpflich. Die aktuelle Mode ist trotz miteinfließender, wiederkehrender Teil-Ausprägungen in ihrer Gesamtheit immer neuartig und einzigartig. Die Evolutionstheorie verneint die absolute Wiederkehr von Entwicklungen und bejaht teilbezogene wiederkehrende Entwicklungen, übertragen auf die Bekleidungsmode macht es verständlich, daß man bei der Betrachtung von Kleidungsstücken immer bekannte Ausprägungen aus vergangenen Moden findet. Lesen Sie weiter

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