Haare blondieren und färben

Blondiercremes bestehen hauptsächlich aus Alkalisierungsmitteln und Oxidationsmitteln. Die Alkalisierungsmittel machen das Haar aufnahmefähig und neutralisieren die stabilisierende Säure der Wasserstoffperoxidlösung. Der atomare Sauerstoff aus den Oxidationsmitteln oxidiert die Pigmente und hellt sie auf. Wegen der starken Alkalität und der hohen Oxidations-mittelkonzentration bedeutet dieser Vorgang eine erhebliche Belastung und Beeinträchtigung der Haarstruktur und der Kopfhaut. Blondiertes Haar ist meist sehr schwammig, kraftlos und sehr empfindlich. Sehr beliebt ist, dunkle Haare (zum Beispiel Braun) mit hellen Strähnen (Blond) aufzuhellen. Beim Strähnen wiederholt sich derselbe Vorgang wie beim Färben oder Blondieren. Der Vorteil dieser Methode ist, dass ein Teil der Naturhaarfarbe erhalten bleibt und somit der Unterschied zu den nachwachsenden Haaren weniger auffällt. Es wird auch nur ein Teil der Haare durch das Färben oder Blondieren strapaziert. Strähnen erfordern von allen Färbemöglichkeiten den höchsten Arbeitsaufwand und sind aus diesem Grund am teuersten.

Das Keratin, aus dem das Haar hauptsächlich besteht, ist ein verhornter Eiweißstoff. Grundbausteine der Eiweißstoffe sind verschiedene Aminosäuren. Als strukturverbessernde Zusätze in Haarkuren und Shampoos werden daher häufig Proteine in Form von Eiweißspaltprodukten beigemengt. Sie haben pflegende Wirkung bei einer Schädigung des Keratins. Die Pflegestoffe legen sich um das Haar herum und füllen die Strukturschäden auf, können sie aber nicht reparieren. Beim Haarewaschen wird ein Teil der angelagerten Pflegestoffe zudem wieder mit ausgewaschen. Wenn wir in der Natur etwas Vergleichbares zum Haar suchen, eignet sich am besten der Baum. Haar und Baum haben einen sehr ähnlichen Aufbau: Sie haben eine Wurzel, einen Stamm, eine Spitze und bestehen aus verschiedenen Schichten. Die wichtigste Voraussetzung für das Gedeihen eines Baumes ist gesunder Boden. Fest verwurzelt stellt sich der Baum den Witterungseinflüssen. Steht er auf wackeligem Boden oder wird er ständig im Wachstum gestört, wird er bald seine Kraft verlieren. Nehmen die Wurzeln Giftstoffe aus dem Boden auf, schadet dies genauso. Die sichtbaren Haare außerhalb der Haut sind mit dem Teil des Baumes vergleichbar, der aus der Erde herausragt. Würden Sie einen Baum alle vier Wochen umfärben oder mit chemischen Mitteln in eine andere Form biegen? Wohl eher nicht. Bei Haaren stellen wir diese Überlegung aber erst gar nicht an. Eine Menge von Haarpflegepräparaten wäre unnötig, wenn wir unsere Haare schonender behandeln würden. Dies gilt übrigens für den gesamten Körper und die Einnahme vieler Medikamente.

Hosenanzug Damen

Am liebsten würden Sie jeden Tag dasselbe anziehen, z.B. Ihren unschlagbaren Hosenanzug. Tun Sie es, wenn Sie sich gut damit fühlen. Machen Sie die Uniformität zu Ihrem Markenzeichen. Auch in sehr konservativen Firmen (Banken, Versicherungen, Juristisches) sind Hosen inzwischen akzeptiert, außer natürlich enge Jeans, Bermudas oder andere freizeitliche Beinkleider. Schwarz und Weiß bilden einen sehr harten Kontrast. Eleganter und subtiler wirken Kombinationen aus Schwarz und Ekrü oder Schwarz und Hellbeige. Oder Sie ersetzen das Schwarz durch ein dunkles Anthrazit. Sie wollen schlankere Hüften? Lassen Sie bei Ihren Hosen die Taschenbeutel entfernen und die Schlitze zunähen. Sie wollen einen flacheren Bauch? Wählen Sie einen Hosenschnitt mit seitlichem Reißverschluß und möglichst ohne Bundfalten. Stofftyp und Stoffgewicht sollten zur Jahreszeit passen. Eine kuschelige Tweedjacke sieht im Hochsommer ebenso deplaziert aus wie ein kühler Leinenanzug auf der Weihnachtsfeier.