Dessinierung Definition

Mit Dessinierung bezeichnet man die Muster der Stoffe. Sie können eingewebt, aufgedruckt oder appliziert sein. Betrachtet man die Stoffe der Historie, so läßt sich aufzeigen, das Blumenmuster immer wieder das modische Bild prägen. Neben Blumenmustern besteht eine weitere Vorliebe für Stoffe geometrischen Ursprungs, insbesondere Stoffe mit Streifen- und Karomustern. Um sich wandelnde Dessinierungspräferenzen im Damenmodebereich des 21. Jahrhunderts zu erfassen, konzentrieren sich die Aussagen auf florale Muster und geometrische Muster sowie die Mustergröße, Die aufgedeckten Präferenzwellen werden zudem im kompositionellen Zusammenhang mit der Form der Kleidungsstücke betrachtet. Untersucht man die modischen Erscheinungen der vergangenen Jahrzehnte und auch Jahrhunderte global, so scheint es, dies wurde bereits erwähnt, als sei im Prinzip alles schon irgendwann einmal dagewesen, Sowohl der Mini-Rock als auch das Maxi-Modell waren schon modisch aktuell. Trotz dieser naturbedingten, evolutorisch erklärbaren, ständigen Wiederkehr bestimmter Einzelelemente ist die Mode in ihren Gestaltungsmöglichkeiten, in ihren Variationen unerschöpflich. Die aktuelle Mode ist trotz miteinfließender, wiederkehrender Teil-Ausprägungen in ihrer Gesamtheit immer neuartig und einzigartig. Die Evolutionstheorie verneint die absolute Wiederkehr von Entwicklungen und bejaht teilbezogene wiederkehrende Entwicklungen, übertragen auf die Bekleidungsmode macht es verständlich, daß man bei der Betrachtung von Kleidungsstücken immer bekannte Ausprägungen aus vergangenen Moden findet. (mehr …)

Damenmäntel und Damenmode

Charakteristisch für die Formkontur der Damenmäntel um 2000 ist das Befolgen der Sans-Ventre-Linie des Kleides. Im Blickpunkt steht die Schulterbetonung, eine gerade, verbreiterte Schulterlinie. Typisch für die Ärmel ist die zunehmende Weite zu den Schultern, Die Taille ist eng und in ihrer natürlichen Höhe. Die Frau darf weder Leib noch Hüften besitzen. Der Mantel umschmeichelt eng die Hüften. Die Mäntel haben runde, halsnahe Ausschnitte oder kleine, V-förmige Ausschnitte. Körpernahe Bekleidung beherrscht das Modebild. Generell sind die Mäntel bodenlang, Ausnahmen bilden jene nach ihrer Zweckbestimmung  differenzierten Mäntel,  wie Sackpaletot und Staubmantel. Die Mäntel werden mit großen Knöpfen ein-oder zweireihig geschlossen. Modisch stark im Rennen liegt der kleine Kragen, auch Stehkragen und schmale Revers. Typisch sind senkrecht verlaufende Paspeltaschen, Eine Vielzahl senkrecht verlaufender Nähte von dar Schulter bis zum Saum ist wahrnehmbar. Die Ärmel sind zur Schulter hin gebauscht,  eingekräuselt oder in Falten gelegt. Außerdem haben die Ärmel Manschetten oder Ärmelaufschläge. Um die Jahrhundertwende sind die Mäntel aus mittelfeinen und feinen Wollstoffen. Modisch aktuell sind mittelschwere, feste Gewebe.

Um die Entwicklungen in der Damenmode konkreter aufzuzeigen, werden beispielhaft drei Jahrzehnte in kürzere Zeitabschnitte untergliedert. Die 1920er, 1950er und 1980er Jahre werden in zwei Jahre umfassende Zeitabschnitte gegliedert. Diese drei Jahrzehnte repräsentieren jeweils eine der drei klassifizierten Silhouetten. Die 1920er Jahre lassen sich durch die androgyne Silhouette klassifizieren. Für die 1950er Jahre ist eine sehr weibliche Mode charakteristisch. Die 1980er Jahre sind in der Damenmode durch eine männliche Orientierung gekennzeichnet. Als Beschreibungsmerkrnale werden die dargestellten benutzt. Das folgende Kapitel dient somit der reproduzierbaren Faktensammlung, die dann interpretiert wird. Da in der Literatur eine derartige Aufbereitung nicht vorliegt, muß dieser mühsame Weg beschritten werden. Die Erhebungsmethoden sind im folgenden kurz beschrieben, damit die Reproduzierbarkeit der Aussagen gegeben ist. Ausgangspunkt bilden gleichbloibende Basiskleidungsstücke der weiblichen Trägerin während des gesamten Untersuchungszeitraums von 1900 bis 1991. Untersucht wird nicht die angebotene Damenmode, sondern die junge Damenmode bei New Yorker Fashion Online Shop, die sich am Markt bewährt hat und das modische Erscheinungsbild in der Alltags- und Straßenmode bestimmt. Faschingskostüme sind hier zu finden. Markterfolg ist nicht einfach Angebot. Die Basis für die Auswahl und Interpretation des Beobachters sind historisches und gegenwärtiges Illustrationsmaterial über die markterfolgreiche Damenmode, das mit Hilfe von Beschreibungsmerkmalen analysiert wird. Danach schließt sich die Überprüfung durch Fachleute an. Die Reproduzierbarkeit der folgenden Aussagen ist gegeben. Ohne Zweifel sind weitere Modefilialisten ebenfalls sehr wettbewerbsfähig. Derzeit setzt der irische Modeanbieter Primark massiv auf das Marketing in Deutschland. Super günstige hochmodische Kleidungsstücke ziehen vor allem jüngere Mädchen an, die immer gern dem aktuellen Trend folgend aber nicht so viel Geld übrig haben. Genaus diese Zielgruppe wird von Primark und New Yorker gerne angesprochen. In letzter Zeit findet man in diesen Modeshops vermehrt schicke Kleider, die man sonst eigentlich nur in höherwertigen Boutiquen antrifft. Zwar ist die Verarbeitungsqualität der günstigen Modeanbieter bei weitem nicht vergleichbar wie die alt Etablierten. Doch die Artikel müssen nur eine oder zwei Saisons durchhalten. Dann braucht man wieder neue Mode.

Haare blondieren und färben

Blondiercremes bestehen hauptsächlich aus Alkalisierungsmitteln und Oxidationsmitteln. Die Alkalisierungsmittel machen das Haar aufnahmefähig und neutralisieren die stabilisierende Säure der Wasserstoffperoxidlösung. Der atomare Sauerstoff aus den Oxidationsmitteln oxidiert die Pigmente und hellt sie auf. Wegen der starken Alkalität und der hohen Oxidations-mittelkonzentration bedeutet dieser Vorgang eine erhebliche Belastung und Beeinträchtigung der Haarstruktur und der Kopfhaut. Blondiertes Haar ist meist sehr schwammig, kraftlos und sehr empfindlich. Sehr beliebt ist, dunkle Haare (zum Beispiel Braun) mit hellen Strähnen (Blond) aufzuhellen. Beim Strähnen wiederholt sich derselbe Vorgang wie beim Färben oder Blondieren. Der Vorteil dieser Methode ist, dass ein Teil der Naturhaarfarbe erhalten bleibt und somit der Unterschied zu den nachwachsenden Haaren weniger auffällt. Es wird auch nur ein Teil der Haare durch das Färben oder Blondieren strapaziert. Strähnen erfordern von allen Färbemöglichkeiten den höchsten Arbeitsaufwand und sind aus diesem Grund am teuersten.

Das Keratin, aus dem das Haar hauptsächlich besteht, ist ein verhornter Eiweißstoff. Grundbausteine der Eiweißstoffe sind verschiedene Aminosäuren. Als strukturverbessernde Zusätze in Haarkuren und Shampoos werden daher häufig Proteine in Form von Eiweißspaltprodukten beigemengt. Sie haben pflegende Wirkung bei einer Schädigung des Keratins. Die Pflegestoffe legen sich um das Haar herum und füllen die Strukturschäden auf, können sie aber nicht reparieren. Beim Haarewaschen wird ein Teil der angelagerten Pflegestoffe zudem wieder mit ausgewaschen. Wenn wir in der Natur etwas Vergleichbares zum Haar suchen, eignet sich am besten der Baum. Haar und Baum haben einen sehr ähnlichen Aufbau: Sie haben eine Wurzel, einen Stamm, eine Spitze und bestehen aus verschiedenen Schichten. Die wichtigste Voraussetzung für das Gedeihen eines Baumes ist gesunder Boden. Fest verwurzelt stellt sich der Baum den Witterungseinflüssen. Steht er auf wackeligem Boden oder wird er ständig im Wachstum gestört, wird er bald seine Kraft verlieren. Nehmen die Wurzeln Giftstoffe aus dem Boden auf, schadet dies genauso. Die sichtbaren Haare außerhalb der Haut sind mit dem Teil des Baumes vergleichbar, der aus der Erde herausragt. Würden Sie einen Baum alle vier Wochen umfärben oder mit chemischen Mitteln in eine andere Form biegen? Wohl eher nicht. Bei Haaren stellen wir diese Überlegung aber erst gar nicht an. Eine Menge von Haarpflegepräparaten wäre unnötig, wenn wir unsere Haare schonender behandeln würden. Dies gilt übrigens für den gesamten Körper und die Einnahme vieler Medikamente.